Der Huflattich (Tussilago farfara) ist eine populäre Heilpflanze, er soll unter anderem gegen Erkältungen wirken. Wenn er nicht durch homöopathische Verdünnung zu einem Placebo degradiert wird.
Als sogenannter Erstbesiedler ist er häufig auf „gestörten“ Standorten anzutreffen. Zum Beispiel auf Baustellen oder Erdaushub. Durch solche Erden kann er sich auch verbreiten.

Wie es auf den Bildern gut zu erkennen ist, hat der Huflattich auch den urbanen Raum erobert. Hier wächst er an Wegrändern, vor Häusern, zwischen Steinplatten, in Parks und Gärten.
Er blüht früh, an warmen und geschützten Standorten kann er seine gelben Blüten schon im Januar zeigen. Die Blätter erscheinen deutlich später.

Botanisch eingeordnet ist Tussilago farfara in die große Familie der Korbblütler. Nah verwandt ist er unter anderem mit den Greiskräutern (Senecio) und Farfugium japonicum.

Acker-Kratzdistel
Behaartes Franzosenkraut, Behaartes Knopfkraut
Das Natternkopf-Bitterkraut breitet sich bei uns aus.
Der Rainfarn ist kein Farn!
Einjähriges Berufkraut, Feinstrahl
Gemüse-Gänsedistel
Gewöhnliches Ferkelkraut
Gewöhnliches Greiskraut
Invasive Giftpflanze am Straßenrand
Rainfarn
Strauchiges Kraut mit Kompass (Chondrilla juncea)
Von Beruf Kraut und Neophyt: Berufkräuter
Was macht das Gewöhnliche Greiskraut zu einem erfolgreichen Unkraut?