Fallopia convolvulus ist bei uns als Windenknöterich oder Acker-Flügelknöterich bekannt. Er zählt zu den Knöterichgewächsen, verwandtschaftliche Verhältnisse bestehen zu Rhabarber und Buchweizen.
Woher stammt Fallopia convolvulus?
Der Windenknöterich ist in Nordafrika, den meisten europäischen und in vielen asiatischen Ländern heimisch. In Asien reicht sein Verbreitungsgebiet bis nach Indien. Als eingeschleppte Art soll er auch in anderen Regionen anzutreffen sein, in Australien, Neuseeland, Nordamerika und Südamerika (Quelle).

Wie wächst der Windenknöterich?
Kletternd oder kriechend mit Trieben, die bis zu zwei Meter lang werden können. Fallopia convolvulus wächst einjährig, die Samen keimen im Frühjahr und die Triebe vertrocknen, sobald die nächste Generation an Samen reif ist.

Wo wächst der Windenknöterich?
Im urbanen Raum werden die Zäune zumeist von zwei Pflanzen besiedelt: Von der Zaunrübe und dem Windenknöterich.
Fallopia convolvulus nutzt aber noch weitere Rankehilfen wie Bäume oder Sträucher. Er kann aber auch ohne auskommen und kriechend wachsen.
Ebenfalls zu finden ist er auf Dämmen, in Gärten, an Wegrändern, auf Äckern, Baustellen und in Unkratufluren.

Ist der Windenknöterich giftig?
Nein, seine Blätter sollen essbar sein. Probiert habe ich sie aber nicht.
Wann blüht Fallopia convolvulus?
Die Blütezeit von Fallopia convolvulus kann Mitte Mai beginnen und bis in den Oktober dauern.