Gefleckte Weinbergschnecke & Zaunrübe

Cornu aspersum & Bryonia dioica

Dass die Gefleckte Weinbergschnecke (Cornu aspersum) auch für Gemüsepflanzen gefährlich werden kann, zeigen diese Bilder. Die Zaunrübe (Bryonia dioica), deren Blätter sie hier verspeist, ist nämlich nah mit den Gurken, Kürbissen und der Zucchini verwandt.

Die aus dem Mittelmeerraum stammende Schnecke kommt mit trockenen und warmen Standorten besser zurecht als Helix pomatia. Sie profitiert vom Klimawandel und kann sich in Regionen ausbreiten, in denen sie bis vor wenigen Jahren noch nicht dauerhaft überleben konnte. Sehr kalte Winter verträgt sie nämlich nicht.

Cornu aspersum & Bryonia dioica

Zum Glück ist die Zaunrübe eine schnell wachsende Pflanze, ihre Triebe können mehrere Meter lang werden. Sie verschmerzt es, wenn ein paar ihrer Blätter angeknabbert oder aufgefressen werden. Im Gegensatz zu jungen Gurken- oder Kürbispflanzen, die nun vor der Roten Nacktschnecke und der Gefleckten Weinbergschnecke geschützt werden müssen.

Weinbergschnecken fressen Zaunrübe
Weinbergschnecken fressen die Blätter einer Zaunrübe. Im Hintergrund ist ein Knallerbsenstrauch (Schneebeere, Symphoricarpos sp.) zu sehen.