Gewöhnliche Hundszunge

Die Blütenblätter der Gewöhnlichen Hundszunge (Cynoglossum officinale) sind am Anfang rosa bis rot gefärbt, verblassen aber nicht beim Verblühen sondern verfärben sich dunkellila. Das machen auch andere Raublattgewächse so, wie zum Beispiel die Vergissmeinnicht. Die Blütezeit von Cynoglossum officinale kann von April bis Juli dauern. Sie wächst zweijährig, im ersten Jahr erscheint nur eine Blattrosette,… Gewöhnliche Hundszunge weiterlesen

Gefleckte Taubnessel

Die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) soll ihren Namen den Flecken auf der Unterlippe ihrer Blüten verdanken. Dank züchterischer Bearbeitung, sind von ihr aber auch Sorten mit gefleckten Blättern zu erhalten. Aber auch die Blätter der Wildform sind nicht immer einfarbig grün. Je nach Standort und Jahreszeit können sie in der Mitte einen weißen Streifen zeigen.… Gefleckte Taubnessel weiterlesen

Gewöhnliche Pfeilkresse

Die Gewöhnliche Pfeilkresse (Lepidium draba) ist eine anpassungsfähige und robuste Verwandte der populären Gartenkresse (Lepidium sativum). Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und wird auch Türkische Kresse oder Herzkresse genannt. Hier in der Rhein-Neckar-Region ist die mehrjährig wachsende und sich durch Ausläufer verbreitende Pflanze häufig anzutreffen. Sie blüht von April bis Juni und kommt auch an… Gewöhnliche Pfeilkresse weiterlesen

Hirtentäschel

Obwohl es seine kleinen weißen Blüten fast ganzjährig zeigen kann, wird das Hirtentäschel gerne übersehen. Im urbanen Raum ist es an Wegrändern, Straßenrändern, auf Treppen, Mauern, in Parks und Gärten zu befinden. Es besiedelt aber auch Dämme, Böschungen und Wiesen. Das Hirtentäschel wird auch Hirtentäschelkraut oder Gewöhnliches Hirtentäschel genannt. Sein botanischer Name lautet Capsella bursa-pastoris,… Hirtentäschel weiterlesen

Behaartes Schaumkraut

Das Behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuta) kommt mit urbanen Bedingungen bestens zurecht, es wächst auf Mauern, Treppen oder Wegen. Seine Hauptblütezeit dauert von März bis Juni, einzelne Pflanzen können auch im Herbst blühend zu sehen sein. Hilfreich für seine Ausbreitung ist, dass das Behaarte Schaumkraut seine Samen über einen Meter weit aus seinen Früchten schleudern kann.… Behaartes Schaumkraut weiterlesen

Schwarzer Holunder

Junger Holunder in einem Sandkasten.

Der Schwarze Holunder bringt Farbe in den urbanen Raum. Er treibt früh aus, erste Blätter kann er schon ab Mitte März zeigen. Und sie lange behalten, hier in der Region sind bis in den Dezember grüne Holunderbüsche zu sehen. Sambucus nigra wächst als Baum oder Strauch und kann bis zu 10 Meter hoch werden. Er… Schwarzer Holunder weiterlesen

Frühlings-Hungerblümchen

Size matters, wenn man im urbanen Raum überleben will. Beim Frühlings-Hungerblümchen (Draba verna) ist es allerdings die fehlende Größe, die ihm das Überleben in kleinsten Nischen ermöglicht. Die nah mit den Gänsekressen verwandte Pflanze wächst einjährig und wird nur maximal 20 Zentimeter hoch. Auf Mauern, Treppen oder zwischen Steinen bleibt sie deutlich kleiner und erreicht… Frühlings-Hungerblümchen weiterlesen

Dreifinger-Steinbrech

Der Dreifinger-Steinbrech (Saxifraga tridactylites) ist nicht nur ein Mauerblümchen, er wächst außerdem noch auf Treppen, zwischen Pflastersteinen und an Wegrändern. Da er an solchen Standorten häufig recht klein bleibt und nur drei bis fünf Zentimeter hoch werden kann, wird er gerne übersehen. So ging es auch mir, ich habe ihn erst entdeckt als ich eine… Dreifinger-Steinbrech weiterlesen

Gewöhnliches Ferkelkraut

Die „kleinen Löwenzähnchen*“, Pflanzen wie das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) oder der Kleinköpfige Pippau (Crepis capillaris), sind für viele Insekten im urbanen Raum eine wichtige Nahrungsquelle. Sie blühen lange und wachsen auch dort, wo andere Pflanzen nicht überleben können. Davon profitieren neben Wildbienen auch Fliegen und Käfer. Und Spinnen oder Vögel, die sich von diesen… Gewöhnliches Ferkelkraut weiterlesen

Huflattich

Blühender Huflattich auf einem Schotterweg.

Der Huflattich (Tussilago farfara) ist eine populäre Heilpflanze, er soll unter anderem gegen Erkältungen wirken. Wenn er nicht durch homöopathische Verdünnung zu einem Placebo degradiert wird. Als sogenannter Erstbesiedler ist er häufig auf „gestörten“ Standorten anzutreffen. Zum Beispiel auf Baustellen oder Erdaushub. Durch solche Erden kann er sich auch verbreiten. Wie es auf den Bildern… Huflattich weiterlesen